Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 11. [1891]
Goldmann, Paul
Brüssel
Empfang: [23. 11. 1891 – 27. 11. 1891?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3162
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.543 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
2) mit Bleistift datiert: »91«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 22. 11. [1891]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02671.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02671«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02671.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 22. 11. [1891] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1891-11-22 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 22. 11. 1891

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 22. 11. [1891]

|Dr. jur. Paul Goldmann
Correspondant de la »Gazette de Francfort«
Brüssel, 22. November.

Mein lieber Arthur!

Im Fluge: vielen, vielen, vielen Dank für den lieben Brief und die heutige Sendung. Ich schleppe das Büchlein den ganzen Tag mit mir herum, getraue mich aber nicht hineinzublicken, weil heut wieder einmal die Wien-Wunde offen ist und mir jede Beschäftigung mit dem, was mir dort lieb und theuer ist, wüthendes Herz- und Heimweh verursacht. Nächstens hoffentlich eine ausführliche Antwort. Das heutige nur als Thatbestandaufnahme meiner Freude und meines Dankes. . . . 
Die Fäden! Die Fäden! In Paris hat die Frkf. Ztg. auch |einen neuen Correspondenten für den finanziellen Theil ernannt, der mein engerer College  und zugleich ein wenig mein Mitarbeiter werden soll. Weißt Du wer? Dein Freund Spitzer, von dem Du mir erst kürzlich schriebst, daß er Dich in Wien besucht etc. Wir werden eine Schnitzler-Gemeinde in Paris begründen. Und von nun an werden die zwei Pariser Correspondenten eines der größten deutschen Blätter  mit vereinten Kräften »an Dich glauben«, was gewiß ein ganzes Publicum aufwiegt. Kind, das Du bist, mit Deinen Zweifeln, die doch übrigens für den Eingeweihten eine so deutliche Bestätigung Deines Talentes bilden. . . . 
|Dein nächstjähriger Reiseplan enthält doch Paris? Ich halte das übrigens für sselbstverständlich, daß ich gar nicht danach frage. Ich sehe nur eine Schwierigkeit: nämlich daß ich bis zu Deiner Ankunft nicht etwa bereits wieder entlassen bin.
Das gehört übrigens Alles bereits in den nächsten großen Brief. Gott grüße Dich, mein lieber Alter!
Dein
treuer
Paul.
Grüße an . . .   Du weißt schon. . . 
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar