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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 12. 1891
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: 5. 12. 1891
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3162
Typ Kartenbrief
Beschreibung 962 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
  • Ort: Wien 1/1
  • Datum: 5. 12. 91
  • Zeit: 8–9½V.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 3. 12. 1891. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02673.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02673«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02673.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 3. 12. 1891 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1891-12-03 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 3. 12. 1891

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 3. 12. 1891

Monsieur le docteur
Arthur Schnitzler

|Paris, 3. Dezember.

Mein lieber Arthur!

Ich bin in Paris, das ist nicht mehr zu leugnen, und in den ersten äußeren Eindrücken habe ich bestätigt gefunden, was Du mir geschrieben: Das ist eher heimlich als fremd, viel weniger fremd als Brüssel; das ist im Wesentlichen Wien, nur farbiger und lebensvoller. Freilich, was mich hier im Büreau erwartetete, war geeignet, alle freundlichen Eindrücke des Anfangs zu verwischen. Ich sehe es jetzt klar, was ich Dir schrieb: zu meinem Besten hat man mich nicht hergesandt; es wird ein wilder Kampf werden, solange ich die Kräfte habe; und auf die Dauer ist die Stellung unhaltbar. Dies unter uns. Wunder Dich nicht, wenn ich Dir in der ersten Zeit wenig schreibe. Meine Arbeitslast hat sich verfünffacht. Mein Arbeitstag ist von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nachts. Viele Grüße an Dich, Kapper, Richard u. Loris. Dein P. G.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar