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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 10. [1892]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [10. 10. 1892 – 14. 10. 1892?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3163
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.264 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »92« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 9. 10. [1892]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02702.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02702«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 9. 10. 1892

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Glümer, 9. 10. 1892

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 9. 10. [1892]

(Gazette de Francfort.) Paris, 9. October.
Directeur: M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et litteraire.
Paraissant trois fois par jour
Bureaux à Paris:

Mein lieber Freund!

Ich brauche Dir nicht erst zu schreiben, daß Du in Allem auf mich zählen kannst. Den Brief hebe ich auf. Aber bitte, schreibe mir bald. Ich sehne mich schon sehr nach einem Worte von Dir. Genauer Bericht, bitte! Mein Onkel kann Dir keine Empfehlung an den Frankfurter Director geben, weil er schlechter mit ihm steht als je. Infolge seiner letzten scharfen Kritiken ist es sogar zu bedrohlichen Auftritten zwischen meinem Onkel u. Herrn Sonnemann gekommen. |Ob ich hier werde etwas thun können, weiß ich nicht. Jedenfalls arbeite ich daran. Läge Dir aber etwas daran, in Breslau aufgeführt zu werden, so könnte ich vielleicht etwas richten. Kommst Du also doch zuerst in Prag daran? Und wann und bei wem das Buch? Ich weiß leider so gar nichts mehr. Und mit wem warst Du in Venedig? Hättest Du mir ein Wort gesagt, so würde ich meinen Urlaub verschoben haben und mitgekommen sein.
Bitte lies: 1.) Renan: Leben Jesu (Kleine Volks|ausgabe) 2. Chamfort: Maximes (Collection des auteurs célèbres) 3.) In der Sammlung der Gedichte von Sully Prud’homme dasjenige, das den Titel trägt »Les caresses«. Besonders das letztere wird Dir vielleicht ein wenig eine brennende Herzenswunde kühlen.
Grüß’ Dich Gott, liebster Freund!
Ich umarme Dich und Richard.
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar