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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 1. [1896]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [17. 1. 1896 – 21. 1. 1896?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3166
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.388 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Beilage handschriftlicher Brief: 1 Blatt, 1 Seite, schwarze Tinte, lateinische Kurrent
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »96« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 16. 1. [1896]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02764.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02764«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 16. 1. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 16. 1. [1896]

Fondateur M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et littéraire.
Paraissant trois fois par jour.
Bureau à Paris: Paris, 16. Januar.

Mein lieber Freund,

Ich hatte Thorel die Frankf. Zeit. mit dem Referat geschickt, um ihn zur rascheren Erledigung anzutreiben. Das hat auch gewirkt. Heut erhalte ich beifolgenden Brief. Das ist der erste kleine Erfolg Deines Stückes in Frankreich; mögen größere nachkommen! Carré und Torel sind die Directoren des Vaudeville. Es wäre herrlich, wenn an diesem vornehmen Theater, wo die Réjane die Hauperson ist, etwas |zu machen wäre. Ich möchte gern die freien Bühnen (Œuvre, Théâtre Libre) mit ihren Mist-Aufführungen umgehen. Jedenfalls schließe einstweilen keinerlei Übersetzungs-Engagement ab. Könnte ich nicht ein paar Exemplare des Stückes haben?
Was in Frankfurt vorgegangen ist, weiß ich nicht. Meine Mutter, die mir sonst drei Mal die Woche schreibt, um |mir mitzutheilen, wenn irgend Jemandem dort die Nase weh thut, ist mir jeden Bericht über Deine Anwesenheit schuldig geblieben. Oh, sie können Einen nervös machen, die Herrschaften von der Familie!
Hoffentlich bist Du gesund heimgekehrt.
Grüß’ Dich Gott, mein lieber Freund!
Dein treuer
Paul Goldmnn
 
|[handschriftlich Jean Thorel:] 12 rue de Milan

Cher Monsieur Goldmann

Je viens – enfin – de lire »Liebelei«. C’est un pur bijou, d’une délicatesse, d’une fraîcheur, et d’une harmonie parfaites. Il faudra absolument que nous reparlions de cela. Aussitôt que je vais avoir un instant, je vous demanderai rendez-vous.
Votre dévoué
Jean Thorel
J’écris dès aujourd’hui à Thorel et Carré!
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar