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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 8. 1893
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [18. 8. 1893 – 22. 8. 1893?]
Salten, Felix
Dölsach
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Wienbibliothek im Rathaus, ZPH 1681, 2.1.516
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 688 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand Nummerierung der Doppelseiten des Konvoluts: »78«–»79«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 213.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Felix Salten, 17. 8. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02961.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02961«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 17. 8. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Felix Salten, 17. 8. 1893

|17. 8. 93

Lieber Freund,

ich kann Montag oder Dinstg bei Ihnen sein. Aber schreiben Sie mir gefälligst, wohin ich fahren soll, wo Sie mich erwarten wollen, |und, soweit dies möglich, wie unsre Partie sich eigentlich gestalten wird. –
Sie müssen mir gleich schreiben. –
Plötzlich ist eine unterträgliche Hitze über Wien hereingebrochen. |Heute früh kam ich per Bic. aus Preßbaum herein, wo ich eine Nacht der »Liebe« verbracht hatte. Dumpfiges Gasthofzimmer mit schlechten Betten – der Abend vorher war ganz schön; – denn was lügt einem die Sinnlichkeit nach dem |Nachtmahl nicht alles vor! – Wodurch sie sich von den Weibern unterscheidet, die auch vor dem Nachtmahl lügen. –
– Leben Sie wohl, seien Sie herzlich gegrüßt,
Arthur
    Bildrechte © Wienbibliothek im Rathaus, Wien