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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 5. 1925
Schnitzler, Arthur
Wien
Weiterleitung: [zwischen 6.? 5. 1925 und 10.? 5. 1925]
Salten, Ottilie
Wien
Empfang: [zwischen 9.? 5. 1925 und 12. 5. 1925]
Salten, Felix
Czernowitz
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Wienbibliothek im Rathaus, ZPH 1681, 2.1.516
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 925 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »4«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984, S. 406–407.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Felix Salten, 6. 5. 1925. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03021.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03021«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 6. 5. 1925

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Felix Salten, 6. 5. 1925

|Wien 6. 5. 1925
lieber, ich danke Ihnen von Herzen für Ihr wunderbares Palaestina-Buch; es ergreift mich sehr – nicht nur durch die Eindringlichkeit der mitgetheilten Thatsachen, und die meisterhafte Darstellung; – sondern auch, und ganz besonders als menschliches Bekenntnis eines klaren Verstandes und einer leidenschaftlichen Seele (man könnte vielleicht noch besser sagen: eines leidenschaftlichen Verstandes u einer klaren Seele.) Dieses Buch muss ein starkes Echo, weit über literarische Kreise hinaus finden, und weit über jüdische; – es ist ein politisches Buch im guten Sinn – denn es ist beinahe ein staatsmännisches. Und ich glaube, wer sich weder für Literatur, noch |für Politik interessirt – wer einfach ein Reise- und Abenteuerbuch darin suchen wollte – er wird ein höchst fesselndes und amusantes finden. Das müssen Sie schon auch noch hinnehmen.
Nochmals, Danke; und die herzlichsten Grüße
Ihr
ArthurSchnitzler
    Bildrechte © Wienbibliothek im Rathaus, Wien