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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 5. 8. [1901]
Goldmann, Paul
Höhlenstein
Empfang: [6. 8. 1901 – 10. 8. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Vahrn
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3171
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.185 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »901« vermerkt
2) mit rotem Buntstift vier Unterstreichungen

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 5. 8. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03077.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03077«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 5. 8. 1901

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Eugen Deimel an Arthur Schnitzler, 5.8.1901

Quelle: Heinz P. Adamek (Hg.): In die Neue Welt... Arthur Schnitzler - Eugen Deimel. Briefwechsel. Holzhausen Verlag: Wien 2003

Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 5. 8. [1901]

|Landro, 5. August.

Mein lieber Freund,

Richards Telegramm, in dem er mir mittheilte, daß Du einen hochgelegenen Ort gefunden, erreichte mich leider zu spät. Ich hatte mich bereits in Landro eingemiethet; ein Zimmer hatte ich in dem Hôtel nämlich nur unter der Bedingung bekommen, daß ich mindestens eine Woche zu bleiben mich verpflichtete. So werde ich also nicht vor Ablauf dieser Woche zu Dir kommen können, und ich bitte Dich, mich sogleich von Deinem Aufenthaltsort zu beständigen. Die kühle und starke Luft hier bekommt mir gut; die trüben Gedanken vermag freilich keine noch so kühle Luft zu bannen. Ich hatte gehofft, hier ein paar liebe Wiener Mädeln zu finden. Aber es ist nichts vorhanden als die Familie |Speyer. Und angesichts des Monte Cristallo sich über die literarische Bedeutung von Hoffmannsthal und Wassermann zu unterhalten, hat keinen besonderen Reiz. Gestern bin ich gekommen, und heut möchte ich schon wieder fort. Aber ich muß bis Sonntag festsitzen und hoffe nur, daß Du es mir durch Auffindung eines hohen und kühlen Aufenthaltsortes dann wenigstens möglich machst zu Dir zu kommen.
Ich grüße Dich und die Begleiterinnen vielmals und herzlichst.
Dein
Paul Goldmann
Adresse: Landro, Hôtel Baur.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar