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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 20. 3. [1902]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [21. 3. 1902 – 25. 3. 1902?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3172
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 909 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »902« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 20. 3. [1902]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03200.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03200«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 20. 3. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Richard Schaukal an Arthur Schnitzler, nach 15.3.1902 und vor 20.3.1902

Quelle: Reinhard Urbach: Richard Schaukal – Arthur Schnitzler, Briefwechsel (1900-1902). In: Modern Austrian Literature, Jg. 8, 1975, H.3/4, S.15-43.

Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 20. 3. [1902]

Berlin, 20. März

Mein lieber Freund,

Deinen letzten, ssehr lieben und interessanten Brief, der mich wahrhaft erfreut hat, beantworte ich demnächst. Meine Frankfurter Freundin ist in Berlin und nimmt alle meine freie Zeit in Anspruch. Wir verleben frohe Tage; aber auch hier mischt sich mancherlei Bitterkeit ein.
Für heut nur Folgendes: Zu Ostern möchte ich (ohne Urlaub) auf zwei, drei Tage fortreisen. Nach Wien kann ich nicht kommen, weil die Reise zu weit ist und weil ich eben ohne Urlaub weggehen will. Aber ich würde, wenn Du Lust hättest, Dich auf halbem Wege zwischen Berlin |und Wien mit mir zu treffen, sehr gern nach Prag kommen, das ich noch nicht kenne und das eine interessante Stadt sein soll. Ich würde mich unendlich freuen, wenn Du es möglich machen könntest, die Ostertage mit mir zu verbringen. Bitte, antworte mir umgehend!
Viele Grüße an Olga und an Dich!
Von Herzen
Dein
Paul Goldm
Auch an Richard schreibe ich.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar