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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 9. [1906]
Goldmann, Paul
Wien
Empfang: [18. 9. 1906 – 21. 9. 1906?]
Schnitzler, Arthur
Semmering
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3175
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 820 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »1906« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 18. 9. [1906]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03251.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03251«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 18. 9. 1906

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 18. 9. [1906]

18. Sept.

Mein lieber Freund,

Es thut mir unendlich leid, nicht gewußt zu haben, daß Du auf dem Semmering bist. Denn ich bin über den Semmering gefahren u. wäre gern ausgestiegen, um einen Tag mit Dir zu verbringen. Auch in Wien werde ich Dich leider nicht sehen, da ich voraussichtlich übermorgen heimfahre.
Deine liebe Karte mit den schönen Versen (wirklich, welch’ ein Talent!) ist auch erst vor Kurzem |in meinen Besitz gekommen. Ich hätte manches darauf zu antworten – aber wozu? Es hat keinen Sinn, auch noch privatim zu polemisiren. Ich werde mich lieber darauf beschränken, Dein nächstes Stück öffentlich schlecht zu machen.
Im Ernst: ich hätte Dir sehr, sehr gern die Hand gedrückt. Vielleicht gibst Du mir im Laufe des Winters Gelegenheit dazu in Berlin.
Inzwischen sei samt Frau u. Kind herzlichst gegrüßt von
Deinem getreuen
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar