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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [12. 10. 1903]
Salten, Felix
Wien
Empfang: [12. 10. 1903]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, A 2
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.656 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift auf den »12/10 903« datiert und »Salten« vermerkt
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »172«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, [12. 10. 1903]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03347.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03347«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 12. 10. 1903

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Felix Salten an Arthur Schnitzler, [12. 10. 1903]

|Montag.
Lieber, ich wollte allerdings morgen lesen, bin aber so in Anspruch genommen, dass ichs vorderhand auf Freitag laßen muß, wovon ich H. heute verständigt habe. Ich wußte das schon gestern, sonst hätte ich Ihnen gestern geschrieben. Gerne kommen wir zu Ihnen, wenn Sie uns einen Tag vorschlagen. Aber dass man einander entgleitet, hat andere Ursachen. Denn wiewol ich sehr beschäftigt bin, fände ich doch Zeit genug, an dem Verkehr des alten Kreises theil zu nehmen. Dieser geht jedoch seit langem ohne mich vor sich. Was Sie heute zum ersten Mal bemerken, und als höchst ärgerlich bezeichnen, dass habe ich so oft und oft constatirt, dass ich schon aufgehört habe, es zu beobachten. So wenig ich das herbeigeführt habe, so wenig innere und äußere Eignung besitze ich, das heute noch zu ändern. Es fällt mir auch nicht im Mindesten ein, die Dinge zu einer absolut nutzlosen Discussion zu stellen, und bitte Sie ernstlich davon abzusehen. Nur hätte ich Ihre Bemerkung mit einer ähnlichen quittiren müßen, und das erscheint mir unmöglich, weil es meinerseits nicht aufrichtig wäre. So hab ich Ihnen lieber gleich gesagt, was ich seit langem denke, ohne damit das geringste zu bezwecken. Reden hilft ja in solchen Fällen nichts, – es beseitigt nur Unklarheiten. Und ich hätte, wenn ich nicht dadurch die Situation selbst weiter im Unklaren gelaßen hätte, sicher auch weiter nichts gesagt.
|Was die Vorlesung betrifft, bitte ich Sie sehr, sich für Freitag frei zu halten, oder, wenn dieser Tag nicht geht, es mir gleich zu schreiben. H. möchte, dass wir dann punct 5. beginnen, weil er um ½ 11 fort muß.
Mit herzlichsten Grüßen von uns Beiden an Ihre Frau, den kl. Buben und Sie
Ihr
Salten
    Bildrechte © University Library, Cambridge