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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 1. [1903]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [28. 1. 1903 – 1. 2. 1903?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3173
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 638 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »903.« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 1. [1903]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03361.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03361«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 27. 1. 1903

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 1. [1903]

Berlin, 27. Januar.

Mein lieber Freund,

Ich habe so viel zu thun, daß ich Dir nur in aller Eile für Deinen lieben Brief danken kann, der mich unendlich erfreut hat. Wann kommst Du nach Berlin? Ich sehne mich danach, mit Dir all’ das zu besprechen, was mir das Herz bedrückt. Ich bin seit Wochen in einem unbeschreiblichen Zustande, gequält von Vorwürfen, Reue und Sehnsucht, die niemals |wieder befriedigt werden wird. Vielleicht kannst Du mir ein tröstendes und beruhigendes Wort sagen. Mit dem Direktor des »Palasthotel« habe ich gesprochen; er hat Dir wohl inzwischen selbst geschrieben.
Herzlichste Grüße Dir und Olga!
Dein getreuer
Paul Goldmn
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar