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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 19. 3. [1904]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [20. 3. 1904 – 24. 3. 1904?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3174
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 916 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »904« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 19. 3. [1904]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03441.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03441«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 19. 3. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 19. 3. [1904]

Berlin, 19. März.

Mein lieber Freund,

Das Verbot des »Reigen« durch die Berliner Staatsanwaltschaft scheint sich nun wohl leider zu bestätigen? Ich bitte Dich, mir mitzutheilen, ob ich Dir in dieser Angelegenheit irgendwie dienen kann? Du weißt, daß, nach deutschem Recht, auf jede Confiscation ein Prozeß folgen muß. Es ist also dringend nöthig, daß Du oder Dein Verleger einen tüchtigen Rechtsanwalt als Berather nehmt, – womöglich einen, der auch ein |Wort politischer Opposition nicht scheut. Beispielsweise würde ich Heine empfehlen.
Schreibe mir, ob ich igendwelche Schritte in dieser Angelegenheit für Dich thun kann, – ob Du wünschest, daß irgend Etwas in den Berliner Blättern oder in der N. Fr. Pr. veröffentlicht wird?
Das Verbot richtet hoffentlich keinen großen materiellen Schaden mehr an, – im Gegentheil |wird es wohl, wie immer solche Verbote, auf das Buch erst recht aufmerksam machen.
Viele herzliche Grüße!
Dein
Paul Goldm
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar