|Dessauerstrasse 19, d. 5. 6.
Lieber Freund,
Mit der Uebersendung Deines Romans hast Du mir eine große
Freude gemacht. Ich werde sofort die Lektüre beginnen und danke Dir einstweilen
herzlichst für Buch und
Widmung.
Von allen Seiten hoere ich hier
in den waermsten Aus|drücken von Deinem neuen
Werke sprechen. Die Feuilletons von
Salten und Auernheimer haben das Buch in Wien aufs beste eingeführt. Du scheinst also diesmal auf einen
großen Erfolg rechnen zu dürfen und ich wünsche und hoffe, daß diese
Erfolgs-Aussichten sich glänzend erfüllen moegen.
Hoffentlich geht es Dir und |Deiner Frau gut. Ich vermute, daß Ihr von Eurer Reise schon zurück seid, und denke mir, daß sie sehr interessant gewesen sein
muß.
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