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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 6. 1909
Salten, Felix
Grado
Empfang: [30. 6. 1909 – 4. 7. 1909?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, B 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.555 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift Vermerk: »Salten«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »251«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, 29. 6. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03501.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03501«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 29. 6. 1909

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Otto Brahm, 29.6.1909

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 29. 6. 1909

Küstenland
29. VI. 09

Lieber,

wir sind heute aus Venedig zurückgekommen, und ich finde Ihren Brief vom 22. Das letzte, was mir Kainz sagte, war etwa zwei Tage vor meiner Abreise; und da meinte er, er wolle es seiner Frau überlaßen, im Dezember darüber zu verfügen. Deshalb glaube ich, die Zeitungsnotiz dürfte nicht ganz stimmen. Auch scheint es mir nicht wahrscheinlich, dass Kainz, müde wie er jetzt ist, sich vor den Ferien mit der »Auflösung des Hausstandes« befaßen wird. Es müßte denn inzwischen seine Frau irgend etwas veranlaßt haben. Aber auch das halte ich nicht für wahrscheinlich. Sollte es dennoch der Fall sein, dann bezieht es sich wol nur auf den Termin, wann die Wohnung geräumt wird. Wenn Sie wollen, frage ich direkt bei Frau Kainz an. Sicherlich wird sie mir dann gegen den 7. od. 8. Juli Bescheid geben, sobald sie mit ihm zusammentrifft. Oder Sie schreiben ihm ein paar Zeilen. Ich bleibe jetzt voraussichtlich bis 15. Juli ununterbrochen hier. In Venedig war es sehr schön, und den Lido fanden wir in allen Verhältnissen, Strand, Bad, Capanne, ec. um so viel komfortabler, dass wir nächstes Jahr wol hingehen werden, falls wir wieder ans Meer wollen. Den Kindern ist hier bis jetzt und unberufen sehr wol. Sie haben nichts von den kleinen Übeln bekommen, die für gefährlich profezeiht werden. Ich hatte den Sonnenbrand und Fieber, aber das Fieber war von der Erkältung, die ich mit her brachte. Und jetzt ist auch das längst vorbei. Ich häute mich nur an Nase, Armen und Beinen wie ein Molch. Alles Gute für Sie, Frau Olga u. Heini!
Viele herzliche Grüße von uns zu Ihnen
Ihr Salten
    Bildrechte © University Library, Cambridge