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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 14. 10. 1910
Salten, Felix
Wien
Empfang: [14. 10. 1910 – 17. 10. 1910?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, B 2
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.151 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »267«
Veröffentlichung 1
Adele Sandrock, Arthur Schnitzler: Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Zusammengestellt von Renate Wagner. Wien, München: Amalthea 1975, S. 309.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, 14. 10. 1910. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03552.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03552«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 14. 10. 1910

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Alfred von Berger, 14.10.1910

Quelle: Hans Peter Buohler: Arthur Schnitzlers »Medardus Affairen« Teil 1: Korrespondenzen. In: Hofmannsthal-Jahrbuch ⋅ Zur europäischen Moderne, Jg. 19 (2011), S. 79–215.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 14. 10. 1910

|Felix Salten
14. X. 10

Lieber,

ich möchte Ihnen, eh’ Sie auf den Semmering fahren, rasch noch mitteilen, dass ich gestern Abends mit Berger sprach, und die Gelegenheit wahrnahm, ein Wort für die Sandrock zu sagen. Berger ist bereit, sie zu engagiren. Bedingungen: sie darf nicht gleich, darf überhaupt in diesem ersten Jahr keinen Vorschuß verlangen, weil dafür kein Geld zu haben ist und sie dem Direktor mit solchen Affairen Verlegenheiten bereiten würde. Dann: sie muß sich für den Anfang mit 8 bis 10.000 Kronen Gage begnügen; muß auch wegen Rollen Geduld haben und darf dabei sicher sein, dass sie würdige Aufgaben erhält. Berger’s Worte: »Ich werde die Sandrock nicht untergehen laßen!« Dass sie neben der Bleibtreu Platz haben wird, hält er für sicher. Vielleicht teilen Sie ihr das mit. Ich glaube, es wird ihr lieber sein als ein Varieté-Stück. Sie kann sich, wenn sie die Sache auf dieser Basis betreiben will, mit mir in Verbindung setzen. Berger ist am Sonntag zu Mittag bei mir. Es wäre gut, wenn ich bis dahin eine Zeile von der Sandrock hätte. Auf den Semmering kann ich leider nicht. Wir wünschen Frau Olga schöne Erholung und Ihnen Beiden gutes Wetter!
Herzlich von uns zu Ihnen
Ihr
Salten
    Bildrechte © University Library, Cambridge