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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 8. 1914
Salten, Felix
Unterach am Attersee
Empfang: [11. 8. 1914 – 15. 8. 1914?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, B 2
Typ Briefkarte
Beschreibung 890 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift Vermerk: »Salten«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »278«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, 10. 8. 1914. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03565.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03565«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03565.html |titel=Felix Salten an Arthur Schnitzler, 10. 8. 1914 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1914-08-10 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 10. 8. 1914

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 10. 8. 1914

|Berghof, 10. 8. 14

Lieber,

Ihre Karte aus der Schweiz bekam ich vor zwei Tagen, nehme aber an, dass Sie jetzt wieder zu Hause sind. Wann ich nach Wien komme, weiß ich nicht, weiß nicht einmal, ob ich es soll. Hier ist es so ganz still, ganz einsam und das beruhigt einigermaßen. Sonst – wenn man sich’s klar macht, was jetzt geschieht und warum es geschieht – könnte man verzweifeln. Wer dran glaubt, dies alles sei wegen Serbien, ist eigentlich zu beneiden. Denn er hat doch etwas, um sein Rechtsgefühl damit zu füttern. Vielleicht ist es gut, dass dieser Krieg eben jetzt ausgebrochen wird. Gut: für unsere Söhne. Das mag hässlich und egoistisch gedacht sein, aber ich denke es eben. Beer-Hofmanns sind hier in Weißenbach. Ich glaube, sie sind dort fast die einzigen. Wir sehen uns manchmal. Lassen Sie mich wißen, wie es bei Ihnen geht. Viele herzlichste Grüße von uns an Sie Beide und die Kinder!
Ihr Salten
    Bildrechte © University Library, Cambridge