Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 10. 1896
Plessner, Elsa
Wien
Empfang: [17. 10. 1896 – 22. 10. 1896?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.419
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.245 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 17. 10. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03705.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03705«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03705.html |titel=Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 17. 10. 1896 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1896-10-17 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 17. 10. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 17. 10. 1896

|I. Bäckerstraße No 1, den 17. 10. 96.

Hochverehrter Herr Doctor!

Gestern Abends beim Dörmann-Premièrenfeste erfuhr ich von Herrn Dr Leo Hirschfeld, dass Director Brahm sich in Wien befindet. Sie können sich denken, wie erstaunt und erfreut ich war, denn ich ventilirte mit Mama bereits die Frage einer kurzen Reise nach |Berlin –. Da Sie mir einmal den kleinen Finger gereicht haben, so bitte ich Sie, jetzt, falls Sie meine Arbeit dessen würdig erachten, Ihre ganze, vielvermögende Hand dabei ins Spiel zu bringen und mir mitzutheilen, ob und wie ich mit Herrn Director Brahm diesbezüglich (meiner Arbeit) mich in directes Einvernehmen setzen soll. Sie sind doch einmal der gute Geist – |der liebe Herrgott muss sich noch viel mehr Bitten gefallen lassen! – Von Dankbarkeit und s. w. will und kann ich Ihnen nicht reden – weil wir doch Beide wissen, was dran ist – aber wenn ich auch nicht rede – Sie werden sehen – – !! Wirklich! Verehrter, einziger Herr Doctor, wenn Sie mir den Herrn Director auf 1 Stunde festnageln könnten, dass ich ihm mein Stück vorlese – –  wenn Sie das thun würden!! Geht’s? – Sie haben doch so viel Einfluß!! – Bitte!
N. B. Ohne Unbescheidenheit . .  ich soll gut vorlesen, wie man sagt! – – Bitte um Nachricht! – Sans phrase – in Ewigkeit ergeben
Elsa Plessner.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar