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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 2[4?]. 5. 1913
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [24. 5. 1913 – 28. 5. 1913?]
Zweig, Stefan
Wien
Textzeuge 1
Signatur ISR, Jerusalem, National Library of Israel, ARC. Ms. Var. 305 1 58 Stefan Zweig Collection
Typ Briefkarte
Beschreibung 1.360 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Stefan Zweig, 2[4?]. 5. 1913. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03780.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03780«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 24. 5. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Stefan Zweig, 2[4?]. 5. 1913

|Dr. Arthur Schnitzler 24. 5. 913
lieber Herr Doctor, Ihr schöner Brief hat mir wahrhaft wohlgethan. So sicher ich bei dem Dichter des »Kinderlands« auf vollkommenes Verständnis gefasst sein durfte (Ihre Bedenken hinsichtlich der Schlusses theil ich sogar – seit einiger Zeit erst); die warme menschliche Antheilnahme die Sie an meinem Schaffen haben und deren ich immer gewiss war, hat sich selten so lebhaft ausgedrückt als in Ihren letzten Worten, für die ich Ihnen freundschaftlichst die Hand drücke. –
Ich danke auch für die Einladg zur Bahr Feier u. bitte zugleich um Entschuldigg, daß ich nicht kommen werde. Sie wissen ja, daß ich mich (aus Gründen, die nicht ausschließlich nervöser Natur sind) von solchen |Veranstaltungen wie es nur irgend angeht fern halte (das Hauptmann Bankett war eine Ausnahme, weil ich, nach einem Misverständnis zwischen Hauptmann u. mir die Gelegenheit benutzen mußte ihm zu begegnen) – auch Bahr (der übrigens glaub ich dasselbe thut) kennt diese meine Gepflogenheit und wird fern davon sein mir mein Ausbleiben übel zu nehmen. Sie aber, lieber Freund, bitt ich um das gleiche – und zugleich um Mittheilg wo Ihre Rede ausführlich in Druck erscheinen wird. Wie sind Ihre Sommerpläne? Wir wollen Anfang Juni einige Wochen fort sein, und dann bis gegen Ende Juli in Wien verbringen.
Ein baldiges Wiedersehen erhoffend und mit herzlichen Grüßen
Ihr aufrichtig ergebner
Arthur Schnitzler
    Bildrechte © National Library of Israel, Jerusalem