lieber Gu
stav, ich habe Sie
ge
stern Nachmittag aufge
sucht
, um Ihnen die Nachricht von der am
9., Nachmittg 4, unter normalem Verlauf erfolgten Geburt eines
Jünglings zu überbringen, und
bei die
ser Gegenheit durch Dr
Max erfahren,
d
ss Sie nach
Strobl abgedampft
sind. So
sehr ich
das einer
seits bedaure,
so bin ich
|doch ander
seits vollko
mmen einver
standen und zolle der
Energie des Herrn
Hiller meine voll
ste Anerke
nnung (Grüßen Sie ihn
bitte und
seine
Frau – ich
habe natürlich verge
ssen zu
condoliren, ent
schuldg
Sie mich vielleicht?) – Hoffentlich behagen Sie
sich dort
so wohl, da
ss Sie ein paar
Wochen bleiben, was ich, wie Sie wi
ssen, für recht
|vortheilhaft fände. Am Ende
stürzen
Sie
sogar
an der Luft etwas zu arbeiten, was ich, wie Sie
gleichfalls wi
ssen, für das allervortheilhafte
ste hielte.