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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [9. 8. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Bad Ischl
Empfang: [10. 8. 1900 – 14. 8. 1900?]
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 5 Seiten, 1.433 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Gustav Schwarzkopf, [9. 8. 1900?]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04183.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04183«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 9. 8. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Gustav Schwarzkopf, [9. 8. 1900?]

|Mein lieber Gustav, aus dem Tun wird es allmälig Ernst, u es ist wirklich schad, dss Sie nicht einmal auf ein paar Tage da oder dort dabei sein können. Ich verlasse Ischl morgen und denke (auf einem Umweg) Sonntag in Salzburg zu sein; Richard (auch Hugo und so weiter), event. Leo Vanjung sind dort. Montag 13. verlassen wir Nachmittags |Salzburg; in Innsbruck am 16. stoßen Kerr & Goldm. uns. –
Ich habe mich hier diesmal gar nicht wohl gefühlt, versagen meist recht tief verstimmt, aus psychischen u psych. Gründen. Gearbeitet hier nahezu nichts, denken Sie, dss Frl. Marie E. hier 3 Tage war – zugleich mit mir – was ich aus |einem Brief erfuhr, den sie von Ischl nach Wien gerichtet und der mir hieher nachgeschickt wurde, und dass ich sie nicht gesehen habe. Heute dürfte sie in Wien sein. –
Die Pension ist mir heuer recht zuwider; es überquillt von Familie, einzeln sind beinah alle nett, aber die Massstört. Gestern |erschienen Wassermann u Wolff, die nach Alt-Aussee fahren. Ich war gestern dort und habe auch die Speyerinnen besucht. Da ich mit Rad dort war, regnete es von ½ 2 an. – Haben Sie die Renate gelesen? Ich werde Sie von den Reise aus häufig grüßen. Wir wollen von Schruns nach Pontresina, dan Bormio, Stilfserjoch, Meran. Ehrlich: ich fürchte, wir sind zu viel zum wandern. Leben Sie wohl. Meine Mama dankt |herzlich für Ihre Grüße. Es geht ihr recht gut. Sie reist wahrscheinlich Gisela in die Schweiz entgegen.Richard hat den 1. Akt seines Stücks vollendet.
herzlichst Ihr ArthurS
    Bildrechte © University Library, Cambridge