|Montag.
16. 2. 903.
lieber Gustav,
we
nn Sie
morgen ko
mmen bitte holen Sie mich vielleicht
Frankgasse um 6 – ½ 7 ab. –
Kon ↓Wen↓n Ihnen aber die beiden Schübe lächeln,
so bitte ich Sie
Donnerstag |Gentzgasse zu nachtmahlen. (zu welchem Behufe
Sie mich auch zur
selben Zeit abholen mögen, we
nn es
Ihnen bequem i
st.)
Es handelt
sich nur mehr darum, ob das
Stück als
|ganzes zu vernichten
sein wird oder ob
e ↓E↓inzel
n ↓h↓eiten zu retten wären. Angenehme Aus
sichten; aber es gibt auch gefülltes
Kraut (
Dinstag) oder
serbi
sches
Reisflei
sch (
Donnerstag)
Herzlichst Ihr A.
|[handschriftlich Olga Schnitzler:] Die »angenehmen Aus
sichten« wurden mir
soeben er
st
mitgetheilt, nachdem
↓[handschriftlich Arthur Schnitzler:] nein↓ [handschriftlich Olga Schnitzler:] ich Ihnen erzählt habe. Das
Stück vor wenigen Tagen »ganz gut«
war.
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Wir werden ja sehen, und Strenge richten.
Besten Gruß
OGussmann