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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 5. 8. 1913
Schwarzkopf, Gustav
Wien
Empfang: [6. 8. 1913 – 7. 8. 1913?]
Schnitzler, Arthur
Brijuni
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 96a
Typ Briefkarte
Beschreibung 1.049 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift Vermerk: »Schwarzkopf«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 5. 8. 1913. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04260.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04260«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 5. 8. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Gustav Schwarzkopf an Arthur Schnitzler, 5. 8. 1913

|Wien 5. VIII 13
Lieber Arthur, Sie werden sich vielleicht gewundert haben — oder vielleicht auch nicht – daß ich gar nichts von mir hören lasse, nicht einmal meine Ankunft melde. Aber diesmal war ich wirklich verhindert, weil man mich 24 Stunden nach meiner Ankunft in’s Sanatorium »Hera« gebracht hat – aber wirklich gebracht mit Tragbahre! Sie sehen, wie stolz mich das macht – als »blinddarmverdächtig«. Uns 4 ½ Tagen »Beobachtung« hat man mich wieder gesund entlassen, ohne zu schneiden. Das Intermezzo war schmerzhaft, dafür aber nicht billig. |Das vornehmste Zeichen meiner Erholung – die blühende Nase – habe ich dabei so ziemlich eingebüßt. Mein Bruder Max wollte gerade abreisen, als das Ereigens eintrat und ist heute noch nicht fort; jetzt wartet er auf den ersten leidlich hübschen Tag.
Hoffentlich haben Sie in Brioni besseres Wetter. Wie gut, daß ich nicht geblieben bin, sonst hätte ich ihnen diese Scherereien gemacht.
Ihre Frau, Sie und die Kinder herzlichst grüßend
Ihr
Gustav.
Ich erteile ihnen Vollmacht mich sämmtlichen Bekannten bestens zu empfehlen.
    Bildrechte © University Library, Cambridge