|Bei
Wegrat, ohne
Johanna. Dafür
Irene, die von
Fichtner Nachricht geben ka
nn. Verhältnis zwi
schen
Mutter und
Sohn eindringlicher gestaltet, in einer Scene
zwi
schen beiden die i
nnige Zärtlichkeit gezeigt, die
Mutter erwähnt gelegentlich das Bild, das
sie als junges Mädchen dar
stellt, und das
im Be
sitz
Fichtner’s sein muß.
Die Figur der Mutter mehr herausgearbeitet mehr in den Mittelpunkt gerückt, wozu auch
in einer Scene mit
Irene
Gelegenheit. Der
Doktor müßte
anknüpfend an den Satz »
glücklich
machen ist besser als schuldlos sein« der kranken
Frau nu
n↓r↓ sagen, daß
sie nun, we
nn ihre Tat nicht als
Betrug gelten
soll, auch dafür zu
sorgen habe, daß die
ses Glück nach ihrem Ableben
nicht zer
stört werde, daß ihr
Gatte nie die Wahrheit erfahre, daß aber Gefahr drohe, da der Egoi
st
Julian, wie man aus
Felix’ Bericht entnehmen mü
sse,
Lu
st zu haben
scheine das Geheimniß
an sie ohne
Rück
sicht zu enthüllen, den
Sohn an
sich zu reißen. Die
Frau ver
spricht von
Julian Ver
schwiegenheit zu fordern. Schluß
von↓des↓ Actes, ein
|Ohnmachtsanfall
der
Frau , der auf den nahen
Tod hinwei
st. (Der Act kö
nnte auch damit beginnen, (
wi↓daß↓ (wie
im er
sten
Stück) der
Doctor und ein berühmter
Professor über den Zu
stand und
das nahe Ende der
Frau sprechen)
Zweiter Akt.
Bei
Julian, er erfährt von
Irene den Tod der
Frau Wegrat. Da
nn Scene ungefähr wie bisher, nur daß
Irene eigentlich von ihnen Ab
schied ni
mmt,
sie heiratet einen Ma
nn
der
sie achtet, der alles weiß;
sie i
st es endlich müde, i
mmer nur um Verzeihung zu betteln und ihn anzu
schmachten;
man
sieht wie
schmerzlich es
Julian i
st auf die
se Gewohnheit zu verzichten daß er an
Irene in der letzten Zeit i
mmer wie an eine letze Zuflucht gedacht hat. Da
nn der
Doctor, der im eigenen Auftrag ko
mmt, das von
Julian zu fordern, was die
Verstorben von ihm fordern
wollte. Er
sagt, daß
sie die fe
ste Ab
sicht hatte,
|daß er in ihrem Si
nne
spreche
n; wird von
Julian hochmütig
zurückgewie
sen, der
sich jede Einmi
schung in seine Angelegenheit verbietet. Da
nn Julian mit
Felix, der aber ganz arglos i
st und
schon
von der Andeutung peinlich berührt und er
schüttert i
st. Schluß wie bisher. »
Ich komme morgen – zu Dir«
III↓V↓. Akt
Bei
Wegrat.
Felix,
Doctor, der zu eruiren fucht ob
Julian schon ge
sprochen.
Felix abrei
send da
nn Felix und
Wegrat.
Felix sagt
Wegrat, daß er auf
seine Ab
sicht,
sich der
Rei
sege
sell
schaft anzu
schließen, verzichten will um bei ihm, dem Ein
samgewordenen zu
bleiben.
Wegrat ni
mmt dieß Opfer nicht an mit Motivirung wie bisher, was
Felix erke
nnen läßt wie
selb
stlos die
ser Vater i
st, zu dem er
bisher kein rechtes Verhältnis gefunden (müßte er
schon im er
sten
Akt in der Scene mit der Mutter
sagen) Da
nn Julian. Scene wie bisher.
Wegrat ab.
|Felix.
Julian.
Julian erzählt
seine Ge
schichte und bean
sprucht
Felix für
sich.
Felix kalt: Was Sie da
sagten be
schimpft
meine Mutter. Es i
st nicht wahr, es
darf nicht wahr
sein, ver
stehen Sie. Und we
nn es wahr wäre! Was kö
nnte die
ser Ma
nn, der
so
erbärmlich gegen meine Mutter gehandelt, für mich
sein, welche Rechte hätte er an
mich? Was
sind Sie für mich: Was
sind Sie neben dem Ma
nne, der wirklich mein Vater war. – Da
nn Schluß wie
bisher.