II. St.Th. 6.
Herrn
Dr Arthur Schnitzler

|19. V. 09
Lieber Arthur, es ist wirklich sehr lieb, daß Sie sich in dieser Sache so bemühen. Da Sie das kleine Mädchen nicht kennen, muß ich Ihre Bemühung als eine mir erwiesene Gefälligkeit ansehen und danke Ihnen bestens. Vor einem begeisterten Dankschreiben von Tante und Nichte habe ich Sie bis jetzt geschützt, aber auf die Dauer wird es sich wol nicht verhindern lassen. Einstweilen ist man von Ihrer »großen Güte« einfach entzückt.
Ihre Frau und Sie herzlichst grüßend
Ihr Gustav.
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