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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 2. 1903
Marriot, Emil
Wien
Empfang: [10. 2. 1903 – 14. 2. 1903?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.4008
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.785 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift Vermerk: »Marriot«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Emil Marriot an Arthur Schnitzler, 9. 2. 1903. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04338.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04338«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 9. 2. 1903

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Emil Marriot an Arthur Schnitzler, 9. 2. 1903

|Wien, 9. II. 1903.

Sehr geehrter Herr Doktor!

Vielleicht – wahrscheinlich – wissen Sie bereits, dass Herr Harden am 27. u 28. d. Vorträge hier halten wird. Für den ersten, am 27., der zum Besten des socialen Hilfsvereins im Saal der Ingenieure u Architekten stattfinden wird, bin ich gewissemassen mit verantwortlich, und deshalb wünsche ich sehr, er möchte befriedigend ausfallen. Darunter verstehe ich hauptsächlich ein intelligentes Publikum und ich möchte bei Zeiten dafür sorgen, dass der Saal vorwiegend mit solchem gefüllt werde. Vielleicht wollen sie die Güte haben, mich dabei zu unterstützen? Die Karten werden in der Manz’schen Buchhandlung zu haben sein. Doch nehmen die Damen vom Comité jetzt schon Vormerkungen entgegen oder senden auf Wunsch die Billets; und es empfiehlt sich, sich bei Zeiten zu versorgen, da wir natürlich Denen, die zuerstkommen, die besseren Plätze geben können. Wenn Sie also für sich oder Angehörige und Freunde Bedarf haben, bitte ich, sich an Fräulein Helene Migerka, Wien, II/2, Czerningasse 7 zu wenden. Der Preis der Karten ist 10, 8, 6, 4, 3 und 2 Kronen (Stehplätze.)
|Nach dem Vortrag wollen wir uns mit Herrn Harden in einem Hôtel zusammenfinden und es würde ihn gewis besonders freuen, wenn auch Sie dabei wären. Ich würde mich ebenfalls freuen, Sie bei dieser Gelegenheit wiederzusehen. Das Nähere: Hôtel, Stunde, Couvert u. s. w. ist noch nicht vereinbart. Sobald wir ungefähr wissen, auf wie viele Theilnehmer wir rechnen können, werden wir uns über alle Details einigen.
Der »Schleier du Beatrice« kommt also doch heraus? Ich freue mich darüber. Vielleicht fällt die Première übrigens gerade mit Hardens kommen zusammen. In diesem Fall müssten wir freilich auf Ihre Theilnahme verzichten.
Mit verbindlichen Grüssen
Ihre ganz ergebene
E. Marriot.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar