Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 19. 8. 1892
Beer-Hofmann, Richard
Bad Ischl
Empfang: 22. 8. 1892
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 8 Seiten, 1.497 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »19/8 92« und nummeriert: »9.«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 36–37.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 19. 8. 1892. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00115.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00115«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00115.html |titel=Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 19. 8. 1892 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1892-08-19 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 19. 8. 1892

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 19. 8. 1892

|Lieber Arthur! Sie wissen ja, wie schreibfaul ich bin, und wie sehr ich mir immer Zeit lasse.
Also vor Allem: Ich freue mich sehr, sehr sie auf ein paar Tage hier zu haben; mit Ihnen |werde ich freilich kaum gehen können; im Allgemeinen habe ich einen verdorbenen Sommer, schlechte Laune in xter Potenz, die erst jetzt etwas, nachlässt; gearbeitet |hab ich circa 15 (!) Druckzeilen – also – nichts. Ausser ein paar Gedanken, deren Wert äußerst problematisch ist, also ein verlorener Sommer. In den nächsten |Tagen werde ich voraussichtlich meine Pantomime an Sie senden, und Sie bitten, dieselbe durch Ihren Abschreiber copiren zu lassen, da ich sie möglicherweise in der nächsten Zeit an irgend einen Verleger| schicken werde.
Ihr »Märchen« und Ihre »Episode« habe ich bereits mehrfach verborgt; könnten Sie mir noch vor Ihrer Ankunft – denn die sich dafür Interessirenden reisen bald ab –
senden?
Frau Flegmann, die wie Sie wissen ein klein wenig litterarischen Salon treibt interessirt sich dafür; |ich würde die Sachen falls es nur Abschriften sind nicht verborgen, sondern vorlesen. »Das Gedicht« ist wie ich vom Kleinen Kraus (vide Salten) höre in der »Deutschen Dichtung« erschienen. Loris, der |wie es scheint gesellschaftlich zerrissen wird ist öfters hier, bei mir.
Bitte schreiben Sie mir wieder ein paar Zeilen, – und vor allem annonciren Sie Ihr Kommen. Bitte was macht Schwarzkopf, ich hörte traurige Nachrichten? Herzlichst Ihr
Richard
Ischl 19 Aug. 92
    Bildrechte © University Library, Cambridge