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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 11. 1892
Mamroth, Fedor
Frankfurt am Main
Empfang: [18. 11. 1892 – 22. 11. 1892?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 68
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.378 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift nummeriert: »3.«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Fedor Mamroth an Arthur Schnitzler, 17. 11. 1892. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00135.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00135«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 17. 11. 1892

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Glümer, 17. 11. 1892

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Fedor Mamroth an Arthur Schnitzler, 17. 11. 1892

Redaction.1
Frankfurt a. M., 17. Novbr. 1892
Telegramm-Adresse:
Zeitung Frankfurt Main.

Sehr verehrter Herr Doctor!

Wollte ich mein langes u. scheinbar so unartiges Stillschweigen zu erklären u. zu entschuldigen suchen, so würde ich soviel Zeit u. Energie dazu brauchen, daß gleich wieder die Existenz dieses Briefes bedroht wäre. Begnügen Sie Sich deshalb mit der Versicherung meiner warmen Sympathie u. meiner herzlichen Ergebenheit. Es ging nicht anders u. wenn Sie mich umbringen: In Angelegenheit des »Märchen« sind mir die Hände gebunden; ich habe (außer schlechten) keinerlei Beziehungen zur hiesigen Theaterleitung, und überdies bin ich der ungeschickteste Mensch, wenn es darauf ankommt, mir und meinen Freunden zu nützen. Dieses Talent muß man mit auf die Welt bringen wie der impertinente Bursche Herr Lothar, der sich jüngsthin von hier aus inscenierte.
Die neuen Dialoge sandte ich dem Berliner Herrn, der in neuester Zeit bei uns schöngeistige Literatur bespricht, mit warmer Empfehlung. Jetzt wollen wir sehen, was geschieht. Die Novelle schicken Sie mir gefälligst, wenn Sie sich jeder Allusion |auf das Gerücht, wonach es zweierlei Menschen auf der Welt gebe, enthalten haben. Nein, schicken Sie sie mir in jedem Falle, ich bin neugierig darnach u. verspreche Ihnen, die Arbeit bald zu lesen.
Leben Sie wohl, sehr verehrter Herr Doctor, seien Sie herzlichst gegrüßt u. entschuldigen Sie die innere u. äußere Müdigkeit dieser Zeilen.
Ihr
ergebener
FMamroth
  1. 1 Für die Redaktion bestimmte Briefe und Sendungen wolle man nicht an die Person eines Redakteurs, sondern stets an die Redaktion der Frankfurter Zeitung adressiren.
Bildrechte © University Library, Cambridge