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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 6. 1891
Mamroth, Fedor
Frankfurt am Main
Empfang: [22. 6. 1891 – 26. 6. 1891?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 68
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.062 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift nummeriert: »2.«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Fedor Mamroth an Arthur Schnitzler, 21. 6. 1891. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00020.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00020«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 21. 6. 1891

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Fedor Mamroth an Arthur Schnitzler, 21. 6. 1891

Redaction.
Frankfurt a. M., 21. Juni. 1891
Telegramm-Adresse:
Zeitung Frankfurt Main.

Hochgeehrter Herr Doctor!

Mit aufrichtigem Vergnügen las ich Ihre »Drei Elixire« und ich versage es mir ungern, Ihnen eine Menge schöner Dinge darüber zu sagen, weil ich in der Hauptsache weder Ihren noch meinen Wünschen zu entsprechen vermag. Vermutlich wird die Frankf. Ztg. im Jahre 1920 eine Arbeit dieser Art veröffentlichen dürfen, ohne Straßenkämpfe hervorzurufen. Namens unseres Publikums danke ich Ihnen für die Überschätzung, die Sie seinem Niveau zu teil werden lassen. Außer Brahm’s »Freier Bühne« wüßte ich auch kein deutsches Blatt, das diese reizende Dichtung veröffentlichen könnte. Es sei denn, Sie übersetzten sie ins Französische u schickten sie dem »Echo de Paris« oder dem »Gil Blas«, – dann könnte sie vielleicht von dort aus den Weg |nach Deutschland finden. – – –  Paul scheint es gut zu gehen; seine Privatberichte sind zumeisso mißgestimmt, daß ich überzeugt bin, es gefalle ihm in Brüssel ganz ausgezeichnet. Lassen Sie mich hoffen, daß es Ihnen mindestens ebenso gut gehe u empfangen Sie meine herzlichsten Grüße.
Ihr ergebener
FMamroth
    Bildrechte © University Library, Cambridge