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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [20. 1. 1893]
Fels, Friedrich M.
Wien
Empfang: [20. 1. 1893 – 24. 1. 1893?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.2956
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 850 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »20/1 93« und nummeriert: »2«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Friedrich M. Fels an Arthur Schnitzler, [20. 1. 1893]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00160.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00160«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00160.html |titel=Friedrich M. Fels an Arthur Schnitzler, [20. 1. 1893] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1893-01-20 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 20. 1. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Friedrich M. Fels an Arthur Schnitzler, [20. 1. 1893]

|Lieber Dr Schnitzler! Heute früh beschloß, die Apathie fahren zu laßen und selbst energisch mich zum Fleischfreßer auszubilden. Wolan! Programm: Bureau, Eßen, Café. Allerdings die Kälte hat mich scheußlich niedergestimmt; das ist ja abscheulich. Im Bureau habe ich mir vom Diener aus dem Ihnen bekannten Lokal genau unsere Speisekarte von neulich wiederholen laßen und habe das Ganze aufgefreßen, was genügt. Nun werde wahrscheinlich Central gehen und mit Rücksicht auf Zeitung, Bekannten u. v. a. Abort.
Ob Sie mit meinem heutigen Tag zufrieden sind, weiß ich nicht, obwol es eigentlich gut angebracht ist, aber, ich glaube, mit der Instruktion, die Sie mir gegeben, stimmt es wenig.
Jedenfalls, damit ich nicht ganz in dieser Selbstverständlichkeit bleibe, ersuche ich Sie, mich morgen in meinen Bureaustunden zu besuchen, zu strafen, zu kasteien,
Fels
Herzl. Gruß!
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar