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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 5. 3. 1893
Schnitzler, Arthur
Opatija
Empfang: 6. 3. 1893
Beer-Hofmann, Richard
Wien
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, Kuvert, 1.667 Zeichen
Handschrift lila Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
Stempel 4:
  • Ort: Wien 1/1
  • Datum: 6/3. 93
  • Zeit: 11½V–1N
  • Vorgang: Bestellt
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 42.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 5. 3. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00185.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00185«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 5. 3. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 5. 3. 1893

|Herrn Doctor Richard Beer-Hofmann

|Lieber Richard,

für die Anempfehlung von Quisisana meinen besten Dank! Ich fühle mich hier sehr wohl, und habe überdies ein sehr hübsches Parterrezimmer mit Ausblick aufs weite Meer, das herrlichste Wetter (kenne keinen Ueberzieher mehr) und sehr sympathische Gesellschaft (die malende Schwester Rosenthal’s und die Sophie Linkseit 6 Wochen in Berlin verheiratet). – Ich bin meist im Freien, und pendle zwischen Lovrana und Voloska |hin u her. – Gearbeitet – wenig; immerhin ein Stück der Novellette. – Die »Familie« durchgelesen, merke, dass was fehlt, und bin nicht recht klar was. Ich werde es auch jedenfalls in 2–3 Wochen vorlesen, aber um Rathschläge ersuchen müssen. Keineswegs lese ich, bevor wir Ihre Novelle zu hören bekommen, was hoffentlich kurz nach meiner Ankunft möglich sein wird! –
– Ich denke nicht gern ans Fortreisen; die Ruhe hier thut mir ganz unbeschreiblich wohl; wäre ich mein eigner Herr, so blieb’ ich zwei Monate da. Wenn man auch nicht |arbeitet, – man hat die Empfindung, dass man es jeden Augenblick könnte, was fast noch mehr werth ist. – Hübsch wär’s, wenn wir das nächste Frühjahr die ganze Quisisana miethen könnten! – Ah, diese Luft – einfach entzückend! – Es ist doch recht traurig zu den »Müssenden« zu gehören! –
Grüßen Sie Loris und Salten aufs allerherzlichste, desgleichen Schwarzkopf, der mir doch zwei Zeilen über das Befinden seines Bruders  schreiben möchte; und grüßen Sie nebstbei jedermann, der die Freundlichkeit hat nach mir zu fragen. – Schade, dass |Sie nicht auch da sind! Hoffentlich find ich Sie aber in gesegneterer Stimmung als ich Sie verlassen!
Stets der Ihre
Arthur.
Abbazia 5. 3. 93. Sonntag. –
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale