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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 6. 1893
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [12. 6. 1893 – 16. 6. 1893?]
Bölsche, Wilhelm
Berlin
Textzeuge 1
Signatur PL, Wrocław, Biblioteka Uniwersytecka, Böl.Pis 1768
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.220 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Bölsche als »Erledigt« gezeichnet
Veröffentlichung 1
Alois Woldan: Arthur Schnitzler – Briefe an Wilhelm Bölsche. In: Germanica Wratislaviensia (1987) Nr. 77, S. 462–463.
Veröffentlichung 2
Wilhelm Bölsche: Briefwechsel. Mit Autoren der Freien Bühne. Herausgegeben von Gerd-Hermann Susen. Berlin: Weidler 2010, S. 686–687 (Werke und Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe, Briefe I).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Wilhelm Bölsche, 11. 6. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00220.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00220«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00220.html |titel=Arthur Schnitzler an Wilhelm Bölsche, 11. 6. 1893 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1893-06-11 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 11. 6. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Wilhelm Bölsche, 11. 6. 1893

|Wien 11. 6. 93.

Sehr geehrter Herr Doktor!

Vor mehr als 2 Monaten hab ich Ihnen eine Skizze zur eventuellen Veröffentlichung eingesandt »Die Braut«. – Vor ca 2 Wochen hab ich die Frage an Sie gerichtet, ob Sie geneigt wären, mein 3 aktiges für die nächste Saison am Lessingtheater zur Aufführung bestimmtes Schauspiel »Das Märchen« |in der Freien Bühne zu veröffentlichen. Warum, erlaube ich mir zu fragen, lassen Sie mich denn so lange auf Antwort warten? Meine Skizze ist in einer viertel Stunde gelesen, und was nun gar mein Stück anlangt, so bedarf es ja vorläufig nur eines principiellen Ja oder Nein. Sie, verehrtester Herr Doktor, |der Sie selbst Schriftsteller sind, Sie wissen ja, wie nervös das Warten macht; und ich, der selbst Redakteur einer (mediz.) Zeitschrift bin, beantworte jeden Einlauf in spätestens 8 Tagen. Es mag ja Leute geben, deren Briefe man unberücksichtigt zur Seite werfen kann; ich gehöre |nicht zu diesen, wovon Sie verehrtester Herr Doktor, gewiß selbst überzeugt sind. –
– Ich wiederhole also meine beiden Fragen: Nehmen Sie die »Die Braut«? – Und zweitens, wollen Sie das Das Märchen im Laufe dieses Sommers drucken? –
Ich bin mit ausgezeichneter Hochachtung
Ihr sehr ergebner
Dr. Arthur Schnitzler
    Bildrechte © Biblioteka Uniwersytecka, Wrocław