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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 6. 1893
Beer-Hofmann, Richard
Bad Ischl
Empfang: [24. 6. 1893 – 28. 6. 1893?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 3 Seiten, 1.295 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift nummeriert: »18« bzw. »18a«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 45.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 23. 6. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00227.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00227«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 23. 6. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 23. 6. 1893

|Lieber Arthur! Bisher hat sich Jarno noch nicht sehen lassen; übrigens kommen Sie ja hoffentlich in einigen Tagen selbst. Bitte, wenn Sie kommen bringen Sie mir ein Flaccon Parfüm mit; es ist bei »Weisse« am Mehlmarkt Ecke der Plankengasse erhältlich, der Name ist, glaube ich: »Neomir du Phare« oder sonst irgendwie aehnlich; auch bringen – oder wenn es Sie genirt, – schicken Sie mir 100 Stück egyptische echte Cigaretten irgendwelche Marke zu 5-6 fl. höchstens (Riedhof, Central, Sacher, Caffée Impérial). Vielleicht nimmt Salten seinen Urlaub auch um dieselbe Zeit? Ich sehe ein daß mir – da ich Euch doch nicht nachlaufen kann – nichts anderes |übrig bleiben wird, als im Herbste gleichfalls Bycicle oder Bicycle fahren zu lernen; ich traure bereits jetzt bei dem Gedanken wieviel Ersparnisse an Fiakern und Omnibus-Fahrten mich das wieder kosten wird!
Herzlichst
Richard
Grüßen Sie nach Ermessen, und wenn Sie die Comissionen irgendwie geniren, geben Sie sich keine Mühe, – es ist nicht wichtig.
R.
23 Juni 93 Ischl
|Soeben fällt mir ein: Gestern saß in der Theater-Loge ein Fräulein »Wreden«, mir »wolbekannt«, eine der 3 Schlafwagenconducteurstöchter wenn ich nicht irre, und P. H.s gewesene Herrin? Was ist mit ihr? Soll man sie besuchen, – ansprechen – ignoriren, weiß P. H. von ihrem hiesigen Aufenthalte, kommt er her?
    Bildrechte © University Library, Cambridge