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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [17. 5. 1894]
Fels, Friedrich M.
Wien
Empfang: [17. 5. 1894 – 21. 5. 1894?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.2956
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.652 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert »17/5 94« und nummeriert: »12«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Friedrich M. Fels an Arthur Schnitzler, [17. 5. 1894]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00326.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00326«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 17. 5. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Adele Sandrock, 17.5.1894

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Adele Sandrock, 17. 5. 1894

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Friedrich M. Fels an Arthur Schnitzler, [17. 5. 1894]

|Lieber Dr. Schnitzler!

I. Verzeihen Sie mir den unfrankierten Brief; aber wenn ich mich auf den Kopf stelle, kommen keine 3 Kr zum Vorschein. Ich müsste also höchstens Ihr »Mährchen« zum Antiquar tragen – und da zahlen Sie jedenfalls lieber Strafporto. Verzeihen Sie ferner das kaum recht dicke Papier; aber . . .  Grund wie vorhin.
II. Da Sie die Liebenswürdigkeit hatten, Beer-Hofmann zu schreiben, haben Sie vielleicht die grössere Liebenswürdigkeit, ihm noch einmal zu schreiben. Ganz abgesehen davon, dass ich, im Vertrauen auf ihn, so leichtgläubig war, vorgestern ordentlich zu essen und den ganzen von Ihnen erhaltenen Gulden aufzubrauchen, dass ich also seit vorgestern gar nichts zum Leben habe, wäre es mir wirklich unangenehm und ein Verlust, wenn ich nicht baldmöglichst in die Kunstausstellung und am Samstag zum Augartenfest gehen könnte. Also bitte, schreiben Sie Beer-Hofmann nochmals und entschuldigen Sie mir die Mühe, die ich Ihnen verursache. Ich wollte Sie heute früh aufsuchen; doch Ihre Betten hingen bereits |unter dem Fenster, dass Sie kaum zu Hause waren; auch wollte die elektrische Klingel durchaus nicht »thun«.
III. Um die Annehmlichkeiten meines Lebens voll zu machen, scheint meine Hauswirthin im Sterben zu liegen. Offen gestanden, ich fühle kein Mitleid mit dem armen, jungen Weib, viel eher ein bischen Neid auf sie.
Bestens grüsst
Ihr
dankbarergebener
Fels
N. B. Ich merke jetzt, dass der letzte Satz sehr nach Pose ausschaut; aber, nach gründlicher Gewissenserforschung, muss ich sagen, dass ich, als ich ihn niederschrieb; durchaus nicht an Pose gedacht habe. Bitte, von dieser Rechtfertigung Notiz zu nehmen. F
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar