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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 30. 6. 1894
Beer-Hofmann, Richard
Bad Ischl
Empfang: [1. 7. 1894 – 5. 7. 1894?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 7 Seiten, 1.237 Zeichen
Handschrift blauer Buntstift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »30/6 94« und nummeriert: »33«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 55–56.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 30. 6. 1894. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00342.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00342«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00342.html |titel=Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 30. 6. 1894 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1894-06-30 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 30. 6. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 30. 6. 1894

|Lieber Arthur!

An F. hatte ich natürlich vergessen, ordnete aber die Sache sofort nach Erhalt Ihres Briefes. –
Unter welcher Adresse gratulirt man Ihrem Bruder?
Bitte Sie um Folgendes: Ich brauche ein Cachenez welches so groß ist, daß |man es falten und als Schärpe binden kann. Es soll ganz schwarz sein und zwar schwerer weicher matter seidenstoff – nicht Atlas – womöglich schwarz in schwarz gemustert, vielleicht brokatartig. Wenn Sie es bei Stoll + Uhlig |bekommen, dann lassen Sie es mir direkt zusenden ohne zu bezahlen, bekommen Sie es dort nicht, oder sehen Sie irgendwo etwas Passendes, so lassen Sie es mir zusenden und bezahlen unterdessen. Es kann übrigens auch |wenn es das giebt (?) schwarze glatte Rohseide sein.
Bahr war vorgestern zwei Stunden in Ischl.
Kappers sind hier, ich predige ihm Unmoral und beweise ihm wie bescheiden |er sein müsste. Paul Schulz sprach ich; was hat der wieder gegen Sie? Oder vielmehr gegen das »Abschiedssouper«? Übrigens liebt er auch den Styl J. Opp. . .  und mag den Th. Herzl nicht.
|Kommen Sie bald nach der Hochzeit Ihres Bruders? Leopold?
Grüßen Sie Hugo, zeigen Sie ihm aber nicht den Brief, er macht mir sonst Vorwürfe daß zuviel »Tatsächliches« |drinnen steht. Salten auch.
Herzlichst
Ihr Richard
Ischl 30/VI 94
Ich freu mich aufs Siegeln
    Bildrechte © University Library, Cambridge