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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 2. 7. 1894
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: 3. 7. 94
Beer-Hofmann, Richard
Bad Ischl
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 7 Seiten, Kuvert, 1.489 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
  • Ort: Ischl
  • Datum: 3. 7. 94
  • Zeit: 7 F
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 56–57.
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 2. 7. 1894. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00343.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00343«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 2. 7. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Adele Sandrock, 2.7.1894

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 2. 7. 1894

|Herrn Dr. Rich. Beer-Hofmann

|Lieber Richard,

das Cachenez hoffentlich nach Wunsch besorgt. Stoll schickt’s noch heute, nimmt es auf Verlangen auch wieder zurück; ich finde es sehr schön, was keine Suggestion sein soll. –
|Gratulation schicken Sie in die Frankgasse, und, wenn Sie die Braut kennen, auch auf den Lobkowitzplatz. –
Ich dürfte 13., 14., 15. nach Ischl kommen, bleibe bis 20. und denke dann mit Ihnen u Bahr, der uns abholt, nach Salzburg zu fahren, |wohin auch Hugo von der Fusch aus kommen wird. Ich denke, so ist’s gut? –
Hugo war Freitag früh auf der Durchreise von der Salesianergasse nach Döbling bei mir. –
Was macht der Götterliebling? – Ich bin nicht un|fleißig. Paul Schulz und die Kapper’s lassen Sie nur alle wie sie sind – wenn wir alle Menschen ändern könnten wie wir wollen, so würden sie uns – schrecklich zuwider werden. (Denken Sie nicht drüber nach; es ist aussichtslos. Der obige Satz ist nemlich |in mannigfacher Weise zu beenden.)
Neulich waren Fels und Korff auf einmal bei mir. –
Ich zerbreche mir den Kopf, warum Sie mir geschrieben haben; ob wegen Kapper oder wegen Schulz oder wegen meines Bruders? – Einen Augenblick hatte ich nemlich den schändlichen Ver|dacht, dß – das schwarze, schwere, weiche, matte Cachenez – Ihres Briefes »erste Schuld und Ursach« wäre. (Kommt nirgends vor. Wenn man sich schämt, macht man Anführungszeichen.)
Leben Sie wohl. Ich freue |mich nicht aufs Siegeln, obwohl ich mehr Grund dazu habe wie Sie. –
Schreiben Sie mir bald wieder. Herzlichen Gruß
Ihr
Arthur
2. Juli 94. Wien
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale