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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 9. 1894
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [30. 9. 1894 – 4. 10. 1894?]
Beer-Hofmann, Richard
Florenz
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8.1, S. 23–24
Typ Brief
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.150 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Zufügungen
Ordnung von unbekannter Hand nummeriert: »42«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 60–61.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 29. 9. 1894. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00374.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00374«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 29. 9. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 29.9.1894

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 29. 9. 1894

|Wien, 29. 9. 94.
Lieber Richard, zwei (due) Karten hab ich Ihnen nach Pallanza geschrieben – das ist doch mehr als Mau? – Sie sind offenbar verloren gegangen.
(Wer, – ich? (Leon und Waldberg, Blumenthal und Kadelburg, Brociner und Gerhard)). –
Gestern Eröffnung Josefstadt; mit Dank des Herrn Léon im Frack, mit gekränkter Miene. Sehr amüsant, abgesehn vom 1. Akt. –
Mein Stück – zwei Akte bis auf letzte Feile (exclus.) vollendet. Wohl in acht Tagen fertig, – bühnenfertig in etwa 4 Wochen, bühnenwirksam – wann? –
Wie fühlen Sie sich? »Fliesst die Arbeit munter fort?« –
|»Zeit« soll besorgt werden. – Bitte schreiben Sie häufiger – die Gemäldegalerie, die so hoffnungsvoll begonnen, hat rasch geendet. –
Herzlich der Ihre
entschuldigen – Arthur.
»Aeh, Kamerad, und was machen Weiber?« (Carricaturen, Floh, Bombe, Wiener Witzblatt).
    Und jene schöne, die vor Zeiten Euch
    Das Wasser auf den Nachttisch Abends stellte –
    Mit der Madonna holdem Lächeln – denkt
    Ihr dieses guten Mädchens manchmal noch, –
    Das sicher manches gegen die Empfängnis,
    Doch gegen das Beflecktsein gar nichts hatte –?
Der Obige, was ich leider nicht auf jenes Mädchen beziehn kann.
A.
(nach Florenz a posta ferma)
    Bildrechte © University Library, Cambridge