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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [2. 10. 1894]
Beer-Hofmann, Richard
Florenz
Empfang: [3. 10. 1894 – 7. 10. 1894?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.404 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet »Florenz, 2/10 94« und nummeriert: »48«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 61–62.
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, [2. 10. 1894]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00375.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00375«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00375.html |titel=Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, [2. 10. 1894] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1894-10-02 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 2. 10. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 2.10.1894

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Kalliope Verbundkatalog

Glümer, Marie an Schnitzler, Arthur [Briefe]

Erstes Objekt aus der Mappe. 22 Br., 1 Tel. 44 Bl. Mit 2 Beil. 2 Bl.Dr.

Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, [2. 10. 1894]

|Lieber Arthur! Mit Ihrem Brief hab ich mich sehr gefreut. Wenn man Tagelang stumm unter schönen Sachen herum geht freut einen eine – na wie soll ich sagen, – na eine bekannte stimme wieder –
Ich bin von den Uffizien gekommen u. habe auf dem Wege ins Restaurant |Ihren Brief von der Post geholt und ihn dann mit Behagen während des Speisens gelesen. Ich habe Aufsehen erregt weil ich fortwährend, auch nachher geschmunzelt habe, schließlich hat der Kellner auch geschmunzelt und mich für eine heitere joviale Natur gehalten.
Sie schreiben immer schlechter; d. h. ich kann sehr schwer |Ihre Zeilen entziffern, höchstens die Unterschrift, und die heisst dann »Richard«. Wenn Sie mich nach der »Madonna« fragen, und noch dazu so nebenher im Postscriptum ({2, 4, 6, 8 – – – – ∞?}gradig?) so beweist dies nur daß »sie« Ihre sexuelle Phantasie stark erregt. Bitte. – Bitte tun Sie wie wenn ich nicht zu Hause wäre. – Sie können auch nach meiner Adresse fragen, – mehrmals – |und dabei findet sich Gelegenheit.
Bitte: Bahr soll die »Zeit« (die erste Nummer) a posta ferma Rom senden – ja? Von Donnerstag an, bitte adressiren Sie auch die Briefe u. Karten an mich, dorthin. Und schreiben Sie mir öfters: Ich werde jeden Tag vor Tisch mir etwas von Ihnen abholen gehen. Ihr »Guercino« hängt in Mailand. Grüße bitte richten Sie ein für allemal à discretion aus, wissen Sie, so als Belohnung. Herzlichst Ihr –
Richard
Dienstag (½ 11) früh,! Florenz
    Bildrechte © University Library, Cambridge