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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 25. 4. 1896
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [25. 4. 1896 – 29. 4. 1896?]
Brandes, Georg
Textzeuge 1
Signatur Dk, Kopenhagen, Det Kongelige Bibliotek, Georg Brandes Arkiv, box 125
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 742 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand auf der ersten Seite »Schnitzler« vermerkt, datiert: »22/4 96« und nummeriert: »2«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 57.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 25. 4. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00542.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00542«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00542.html |titel=Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 25. 4. 1896 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1896-04-25 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 25. 4. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 25. 4. 1896

|Sehr verehrter Herr,

Ihr freundlicher Brief hat mich aufs höchste erfreut. Ich habe das Buch nur einigen persönlichen Bekannten gegeben – und ich darf mir wohl gestatten, Ihrer Bemerkung, daß ich »in meinem Erfolg« Ihrer vergessen habe, als Scherz aufzufassen. |Oder halten Sie mich für sstupid, dass der Zufall eines Erfolges mich in meiner Stellung zu Menschen, die ich bewundere, verändern könnte? So nehme ich also jene Bemerkung lieber als eine liebenswürdige Aufforderung, auf die ich stolz bin, und bitte Sie um die Ehre, auch dieses verspätete Exemplar gütigst entgegen zu nehmen.
|In der Hoffnung, Ihnen doch auch einmal persönlich begegnen zu dürfen, bleibe ich mit verbindlichsten Grüßen Ihr dankbar ergebner ArthurSchnitzler
Wien 25. 4. 96.
    Bildrechte © Det Kongelige Bibliotek, Kopenhagen