Lieber Freund!
nehmen Sie das beifolgende Buch freundlichst entgegen. Ich kann diesmal nicht ohne eine Bitte. Es wäre
mir begreiflicherweise sehr erwünscht, wenn die N.
Fr. Pr. von dem Erscheinen dieser Uebersetzung Notiz nähme und brächte. Einfach die Thatsache (die ja nicht
wegzuläugnen ist) im Kunst- und Theatertheil, |und, wenn mir noch ein Wunsch gestattet ist, nicht mit dem
verdächtigen Druck, in welchem E. die beispiellosen
Erfolge des Fräulein X. in Leitomischl verewigt
zu werden pflegen.
Vielleicht werfen Sie einen Blick in das Buch und finden, dass die Uebertragung gelungen ist. Ob Sie das finden werden und ob
Sie es in der Notiz auch bemerken
wollen, ist Sache Ihrer Geschmacks und Ihrer Liebenswürdigkeit.
|Ich grüße Sie herzlich und bin Ihr dankbar ergebener
Arthur Schnitzler
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