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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 6. 1896
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [29. 6. 1896 – 3. 7. 1896?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,50
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.200 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 68–69.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 29. 6. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00557.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00557«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 29. 6. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Olga Waissnix an Arthur Schnitzler, 29.6.1896

Quelle: Arthur Schnitzler und Waissnix, Olga: Liebe, die starb vor der Zeit. Ein Briefwechsel. Mit einem Vorwort von Hans Weigel. Mit 16 Seiten Kunstdruckbildern. Hg. v. Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Wien, München, Zürich: Verlag Fritz Molden 1970. (PDF: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at)

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 29. 6. 1896

|Wien 29. Juni 96
Mein lieber Hugo, ich lege Ihnen einen Zettel bei, da steht drauf, wo ich für Briefe zu erreichen bin, u. bis wann. In Wien bin ich noch bis zum Freitag (spätestens) (3. Juli). –
Ich wollte eben niederschreiben, dass ich mich »freue« u. habe gezögert, weil die Freude nicht ganz rein ist. Es ist, durch heftigeres Erklin|gen früherer Lebensbeziehungen, in der letzten Zeit wieder manche Unruhe in mich gekommen, die in manchen Stunden, besonders Abendstunden allein auf dem Land, schmerzlich bewegt. Nun weiss ich nicht, ob sich das da oben gänzlich beruhigen wird oder ob nicht vielleicht noch dunklere Traurigkeit kommen mag. Ich leide gewiss an |einer gewissen (sentimentalen!) Ueberempfindlichkeit für gewisse Begriffe, wie Ferne, Einsamkeit, und Vergangen. Das hängt wohl mit meinen mangelnden Fähigkeiten abzuschließen zusammen. Abzuschließen, in jedem Sinn. Fehler meines Lebens und meiner Kunssind daraus zu erklären.
– Das Stück reist natürlich mit; |ist Ihnen noch was dazu eingefallen?
– Ist das eine Ihrer Soldatengeschichten, die Sie schreiben? –
Sie hören sehr bald von mir u. lassen mich wohl auch nicht lang ohne Nachricht. Empfehlen Sie mich Ihren Eltern. Seien Sie herzlich gegrüßt.
Ihr Arthur
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main