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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 19. 11. 1896
Blumenthal, Oscar
Berlin
Empfang: [20. 11. 1896 – 24. 11. 1896?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 15
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.199 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift (eine Korrektur, Unterschrift)
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »8«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Oscar Blumenthal an Arthur Schnitzler, 19. 11. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00623.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00623«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 19. 11. 1896

Aufenthaltsorte
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Wiener Schnitzler
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Weiteres

Oscar Blumenthal an Arthur Schnitzler, 19. 11. 1896

Director: Dr. Oscar Blumenthal.
Berlin N.W. (40), den 19. November 1896.

Sehr geehrter Herr Doctor!

Ich sage Ihnen zunächst meinen wärmsten Dank für Ihre prinzipielle Zustimmung zu meinem Vorschlage, von der ich auch Freund Mitterwurzer sofort benachrichtige. Die Aussicht, dass Sie durch ein neues Schlussstück den Cyclus abrunden werden, erfreut mich noch ganz besonders. Jedenfalls werde ich jetzt das Buch noch einmal von Anfang bis zu Ende auf mich wirken lassen, und auch die von Ihnen hervorgehobenen Plaudereien »Agonie« und »Denksteine« in’s Auge fassen, damit wir uns zunächst über die Auswahl aus dem Vorhandenem schlüssig machen. Darin stimme ich mit Ihnen selbstverständlich überein, dass die Frauenrollen in den verschiedenen Stücken von verschiedenen Darstellerinnen gespielt werden müssen. Das »Lessing-Theater« hat glücklicherweise eine reiche Auswahl |von frischen weiblichen Talenten, die für diese Stücke zur Verfügung stehen. Gewiss finden Sie inzwischen auch einmal Gelegenheit mit Mitterwurzer persönlich zusammenzutreffen; der lebhafte Eifer, mit welchem er auf den Gedanken eingegangen ist, lässt mich hoffen, dass er aus Ihrem Anatol ein packendes Characterbild schaffen wird.
Mit besten Grüssen Ihr
aufrichtig ergebener
[handschriftlich:] Dr. Osc. Blumenthal
    Bildrechte © University Library, Cambridge