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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 4. 1897
Schnitzler, Arthur
Paris
Empfang: [23. 4. 1897 – 27. 4. 1897?]
Bahr, Hermann
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23330 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 883 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung 1) Lochung
2) mit Bleistift von unbekannter Hand datiert: »22. 4. 97«
Veröffentlichung 1
22. 4. 1897. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 61 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 141–142.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 22. 4. 1897. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00668.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00668«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00668.html |titel=Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 22. 4. 1897 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1897-04-22 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 22. 4. 1897

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Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 22. 4. 1897

|Lieber Hermann,

ich bekomme eben einen Brief von dem dir bekannten Frl. Elsa Plessner, die dir eine Novelle eingereicht hat. Ich glaube mich zu erinnern, dassie, die Novelle, als ich sie s. Z. im Mscrpt las, mir nicht |misfiel, am Ende sogar gefiel – ich weiss nicht mehr genau. Meiner Ansicht nach ist eben benannte Elsa von einer unerträglichen Schlamperei in Stil und Arbeit; hat aber zuweilen Einfälle, die mit Sicherheit auf Talent schließen lassen. Wie weit es geht und ob sie es nicht eher |zu ruiniren als weiter zu entwickeln gedenkt, kann ich nicht bestimmen. Aber es wäre vielleicht möglich sie auf einen guten Weg zu bringen. – Womit ich dir das Fräulein bestens empfohlen zu haben wünsche. –
Ich hoffe es geht dir gut; von Pariser Kunst |werd ich dir manches erzählen können, wenn ich zurückkomme. Aber verlange keine Artikel von mir!
Herzlich grüßt dich dein
Arthur Schnitzler
Paris 22. 4. 97.
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien