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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 12. 6. 1897
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: 13. 6. 1897
Beer-Hofmann, Richard
Bad Ischl
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 8 Seiten, Kuvert, 1.743 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien 9/3
  • Datum: 12. 6. 97
  • Zeit: 5–6N
Stempel 2:
  • Ort: Ischl
  • Datum: 13. 6. 97
  • Zeit: 7–8V
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 108–109.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 12. 6. 1897. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00685.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00685«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 12. 6. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 12. 6. 1897

|Dr. Richard Beer-Hofmann

|12. 6. 97
Mein lieber Richard. Ich danke sehr für Ihre Bemühung bei Leopold. Wahrscheinlich komm ich früher, so gegen 27, 28. Bitte schaun Sie sich dann im Vorüberradeln das Zimmer an, ob nicht alles wackelt, was in diesem Wirtshaus |immer vorauszusetzen ist. Notwendig ein großer Tisch (zum Schreiben.) Da meine Mama eine kleine Cousine, Grethel, zur Begleitg hat, brauch ich gar nicht nah von ihr zu sein. –
Nun, wegen Bayreuth, da müssen Sie sich rasch |entschließen, aber nicht gleich Nein sagen, weil es rasch sein muss. Parsifal ist am 27., 28. und 30. Juli soweit es für mich in Betracht kommt. Ein Sitz 12 Gulden. Ich habe auch an Paul geschrieben. Soll ich ei|nen Sitz für Sie nehmen? Am liebsten 28. Man bringt ihn auch immer wieder los, da ein großes Geriss ist; also riskirt ist nicht viel. Überhaupt! 12 Gulden – Zwei Gulden – und noch vier – – Und noch sechs – Man |hält es und hat vier achter gegen vier zehner, da ist doch die Parsifal-Chance eher werth. –
– Ich spiele mich mit einem Komödienplan herum . . . .  aber ich fang nicht an, bevor die Sache von der 1. bis zur letzten Scene absolut feststeht und alle |Personen zu einander eine wirkliche sowohl äußerliche als innerliche Beziehung haben. Ich habe keine Lust, wieder ein Stück zu schreiben, wo man Personen nach Belieben entfernen und dazu thun kann. – Freiwild in Prag frei|gegeben – für den Fall, dass Bayern. Man räth mir sehr, besonders Gustav Schwk. Habe noch nicht geantwortet. –
– Ängstigt Sie’s »mit ahnungsvoller Gegenwart«? – Ich spüre noch garnichts. –
Ich freu mich sehr auf Sie. Wenn |Sie »fesch« sind, so kommen Sie mir nach Lambach, oder, billiger, nach Gmunden entgegen auf dem Rad und wir fahren zusammen u. s. w.
Antworten Sie mir gleich.
Herzlich Ihr
Arthur.
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale