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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 6. 1898
Beer-Hofmann, Richard
Steindorf am Ossiacher See
Empfang: [19. 6. 1898 – 23. 6. 1898?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.052 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »117«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 120.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 18. 6. 1898. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00807.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00807«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 18. 6. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 18. 6. 1898

|Steindorf 18/VI 98
Lieber Arthur, vielen Dank für Ihr »Interpunctationsgefühl«. Auch mir waren die anstatt , zu ausdrucksvoll, zu überquellend von Empfindung – wollte nur nichts sagen, um Ihre Unbefangenheit nicht zu stören.
Da es scheint daß Sie nach 27 Juli nach Tegernsee per Rad fahren, so dürfte wol unsere Zusammenkunft |am besten in der I oder II. Augustwoche um Salzburg herum stattfinden. Das würde auch für Hugo nach seinem letzten Brief die beste Zeit sein.
Vielleicht auch – wenn ich trainirt bin – im September im Ampezzo. 2027 Juli ist unsicher da mein Papa mich ungern abseits von Mirjam sieht. Ich arbeite |– nicht genug. Ich hoffe, es wird besser. Wetter ist scheusslich; heute regenlos, aber der Regen kommt noch.
Bitte schreiben Sie mir so oft als möglich; wenn man – wie der zudringliche Mime das nennt, keine »Ansprache« hat!
Grüßen Sie wie |gewöhnlich nach Gutdünken und nuancirt. Ich lese ein gutes Buch von Mach (Populärwissensch. Vorles.).
Von Herzen
Ihr
Richard
Paula erwidert Ihren Gruß – Mirjam hab ich ihn mitgeteilt; sie hat mich hierauf in den Finger gebissen.
    Bildrechte © University Library, Cambridge