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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [1. 1. 1899]
Hofmannsthal, Hugo von
Baden bei Wien
Empfang: [2. 1. 1899 – 6. 1. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 905 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »Jänner? 99«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »130«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 115–116.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [1. 1. 1899]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00873.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00873«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00873.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [1. 1. 1899] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1899-01-01 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 1. 1. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [1. 1. 1899]

lieber Arthur, mir gehts hier gut und ich hab am Silvesterabend in der schönsten Stille die neue 2te Verwandlung vollendet. Heut war ich wenige Stunden in der Stadt, habs dem Richard vorgelesen der es nun in Ordnung findet, so dass ich’s nicht mehr zu Ihnen sondern zum |Typieren getragen habe.
Habe auch Schlenther gesprochen. Haben Sie Nachrichten über den »Kakadu«?Neulich hab ich mir von 2 gescheiten Leuten unsre schöne Juniradpartie durch Mitteldeutschland aufschreiben lassen. Wir kommen am Hörselberg und vielen schönen Sachen vorbei, |fahren über Ilmenau in Weimar ein, wohnen 4 Tage im »Erbprinzen« und sind – hoffentlich – brav und lustig.
Ich hab heut in Wien mit jemand gegessen und dann zuhaus gesagt, ich hab bei Ihnen gegessen. Da ich solche Lügen sehr ungern hab |und auch diese nur halb in Zerstreutheit gesagt habe, bitte dementieren Sie nicht, falls Sie zufällig meine Eltern sehen.
Von Herzen Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge