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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 1. 1899
Brandes, Georg
Kopenhagen
Empfang: 24. 1. 1899
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 17
Typ Postkarte
Beschreibung 1.113 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Kobenhavn
  • Datum: 22. 1. 99
  • Zeit: 3–4 E
Stempel 2:
  • Ort: Wien 9/3
  • Datum: 24. 1. 99
  • Zeit: 8. V
  • Vorgang: Bestellt
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »13«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 72–73.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 22. 1. 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00882.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00882«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00882.html |titel=Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 22. 1. 1899 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1899-01-22 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 22. 1. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 22. 1. 1899

|Herrn Dr. Arthur Schnitzler

|22 Januar 99
Lieber Herr Doctor! Es war ein Fehler von mir dass ich nicht für die Novellensammlung dankte. ich habe sie mit grosser Aufmerksamkeit gelesen. Für mich ist die Novelle die zuerst in Cosmopolis stand – ich erinnere mich nicht des Titels – ein Meisterwerk erstaunlich wahr und packend; nur ein (sehr kleiner) Fehler gegen den Schluss, dass die Frau zuletzt alles gesteht. Als ob Frauen je geständen, wenn keine Beweise vorliegen, und wenn sie keinem absolut überlegenen Mann gegenüber stehen! Ein wahres Meisterwerk ist es dennoch.
Meine Gedichte! Was soll ich darüber sagen. Lesen Sie Dänisch, so werden Sie einräumen dass zwei oder drei sehr gut sind, »Reconvalescent-Besuch« und »Harald Haarfager in Finmarken«. Es ist eine Art Jugend-Tagebuch. – Ich liege noch immer zu Bett, schon 5 Wochen, Sie wissen ja was Venenentzündung ist. Doch ist es diesmal anscheinend nicht schlimm. Beste Grüsse G. B.
Sie haben wohl meinen Protest gegen die Ausweisungen der Dänen gelesen, oder auch nicht. 100 Zeitungen aller Länder haben ihn abgedruckt aber die Neue Freie ist ja preussisch.
    Bildrechte © University Library, Cambridge