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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 6. 1899
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [22. 6. 1899 – 26. 6. 1899?]
Beer-Hofmann, Richard
Seeboden
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8.1, S. 79
Typ Brief
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.772 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »136«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 130.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 21. 6. 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00928.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00928«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 21. 6. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Schnitzler, 21. 6. 1899

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Schnitzler, 21.6.1899

Quelle: Max Haberich: Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle. Die Biografie. Wien: Kremayr und Scheriau 2017, ISBN 13: 9783218010641, Anhang: Korrespondenz Arthur und Olga Schnitzler, S. 277–293.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 21. 6. 1899

|Wien, 21. 6. 99.
Lieber Richard, ich habe gestern Abend mit Mayer gesprochen. Wir schlagen folgendes vor: dass wir etwa Mitte Juli zu Ihnen kommen und Sie von dort mitnehmen (etwa 5 Tage später). Wohin? Mir wäre ebenso wie Mayer eine Tour im südtirolischen am sympathischesten (eine Zusammenstellung hab ich); ich will nämlich dann, vielleicht mit Mayer, an irgend einen hohen Punkt (San Martino) 2–3 Wochen bleiben, auch länger und dort zu arbeiten versuchen. Denn ich fühle, dass mein Organismus nach Höhenluft verlangt. Ihrer wahrscheinlich auch. Man hat ja offenbar nie recht, einem Menschen zu sagen, er habe keinen Grund verstimmt zu sein; – aber dass es mir heuer sehr nahe liegt, Ihnen irgendwas in der Art zu sagen, werden Sie verzeihlich finden. Ich hoffe, Sie erholen sich – von was? – Mir kommt vor, ich wär an Ihrer Stelle so glücklich, dass mich schauern müsste, aber offenbar irr ich mich. Aber im Ernst, was haben Sie? – Mir scheint nun einmal, dass Sie selbst einfach durch Willen einiges dazu thun könnten, um wohl zu sein. Sie lassen sich gehn. Freilich, auch dagegen scheinen Sie keine Gewalt zu haben.
Was mich anbelangt, so fühle ich jenes Unglück mit |jedem Tag tiefer; der Sommer hat so seine eigenen Qualen. – Zu arbeiten hab ich versucht. – Mit Hugo hab ich gestern eine schöne Radpartie gemacht: Edlacher HofSingerinGutensteinPottensteinVöslau.
Morgen Abend fahr ich nach Slavonien und wünsche in den letzten Junitagen wieder hier zu sein. Dann bleib ich etwa 10–12 Tage hier.
Die tirolische Tour ist ungefähr; oder wäre: NiederdorfSchluderbachTre CrociCortinaCaprileFedajaKarerseeRollepassMartinoTrient.
Einfacher: BozenKarersee u. s. w.
Leben Sie wohl, grüssen Sie Weib und Kind.
Herzlich der Ihre Arthur.
(nach Seeboden)
    Bildrechte © University Library, Cambridge