Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. [6.] 1899
Beer-Hofmann, Richard
Seeboden
Empfang: [17. 6. 1899 – 21. 6. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 8 Seiten, 1.647 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift die Monatszahl »VII« zu »6« korrigiert
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »129«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 129–130.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 16. [6.] 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00926.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00926«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00926.html |titel=Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 16. [6.] 1899 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1899-06-16 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 16. 6. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 16. [6.] 1899

|Seeboden 16/VII 1899.
Lieber Arthur! ich schreibe Ihnen an einem jener »Abende am Wasser« die Sie so fürchten, und die ich nicht sehr liebe. Auf den Bergen liegt neuer Schnee, tagsüber hat’s geregnet und in der Villa nebenan spielen 4 junge Mäd|chen bei offenem Fenster Clavier, singen »ich bin eine Wittwe« und tollen mit einer empörenden Lustigkeit umher die alles nur nicht jung und unbefangen ist.
Ich wollte mit meiner Antwort warten bis ich in besserer Stimmung wäre; aber wann |wird das sein? Ich bin recht verstimmt und traurig; aus vielen Gründen; aus solchen die ich kenne und aus vielen anderen die ich nicht kenne, die aber sicher vorhanden sind und gegen die man noch machtloser |ist als gegen die anderen. Von Mayer hatte ich dieser Tage Brief; er wollte näheres von mir hören wann wir unsere Fußpartie machen würden.
Am selben Tag habe ich einen Brief aus Wien erhalten daß Professor Fuchs |bei meinem Vater (– Dr Beer –) grauen Staar diagnosticirte. Ich erhielt die Nachricht indirekt und wußte daher absolut nicht wie oder wo ich meinen Sommer verbringen würde. Habe daher an Mayer nur kurz geschrieben |daß ich momentan nicht über meine Zeit disponiren könne.
Inzwischen habe ich bessere Nachrichten von meinem Vater; es hat noch 1–2 Jahre eventuell Zeit mit einer Operation u sein moralischer Zustand ist kein schlechter. |Sollten Sie Mayer sehen so besprechen Sie mit ihm das Nötige wegen einer Fußtour; ich schließe mich an.
Wann wollen Sie hieher kommen? Schreiben Sie mir früher damit ich Zimmer etc. versorge. Vielleicht hole ich Sie an irgend einer Bahnstation ab.
|Bitte wie ist Pauls Adresse in Frankfurt? Grüßen Sie Schwarzkopf und Hugo. Von Herzen
Ihr Richard
    Bildrechte © University Library, Cambridge