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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 10. 1899
Beer-Hofmann, Richard
Sankt Michael
Empfang: [3. 10. 1899 – 7. 10. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.157 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »143«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 138–139.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 3. 10. 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00988.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00988«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 3. 10. 1899

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Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 3. 10. 1899

Lieber Arthur 1.) Von Vahrn bin ich fort weil es in dieser Höhe circa 670m schon zu kühl ist.
2.) Dieses St. Michael liegt an der heuer eröffneten Überetscher BahnBozenKaltern –, nur eine Wagenstunde von Bozen. Meistens kommen hier nur die Leute die auf die Mendel fahren durch; ständig wohnen hier wenig Fremde. In unserem »Hôtel« außer uns Niemand. 3.) Auf die Idee hieherzukommen hat mich ein Eisenbahnplakat gebracht. 4.) Ich dürfte nicht länger als 2 Wochen noch hierbleiben. 5.) Ich bin im I Akt (der drei Abtheilungen hat) in der ersten Abtheilung im 5ten Versehundert. 433 Verse hats gebraucht bis ich den Helden auf die Bühne gelassen habe. 6.) Meine Laune wäre besser |wenn ich mehr schlafen würde. Im übrigen hängt sie von der Arbeit ab. Viele Verse – gute Laune; wenig Verse – schlechte Laune. O Gott! Was wird mir nicht Alles gestrichen werden. »Die Brillanten werden sie mer stehn lassen«! Antworten sie höflich: »Also Alles«!.
Ich grüße Sie herzlich
Ihr Richard
Grüßen Sie Brahm und Kerr. Dem Brahm bringen Sie um Gotteswillen keine bessere Meinung von mir bei! Bis auf Weiteres laßen Sie mich für ihn »Ein Herr mit einem Monocle« sein.
    Bildrechte © University Library, Cambridge