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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 5. [1900]
Hofmannsthal, Hugo von
Brighton
Empfang: [7. 5. 1900 – 11. 5. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.014 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »900«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »161«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 138–139.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 6. 5. [1900]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01035.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01035«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01035.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 6. 5. [1900] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1900-05-06 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 6. 5. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 6. 5. [1900]

|Brighton, 6 V.

mein lieber Arthur

ich war sehr froh darüber dass Sie in der Zeit von Papas Krankheit meine Eltern oft besucht und mir so gut und beruhigend darüber geschrieben haben.
Ein Zufall hat mich veranlasst, für kurze Zeit hierher zu gehen und so werde ich auch noch mit einer etwas traumhaften |Flüchtigkeit London sehen.
Wenn ich auch nicht gar so viel Fertiges mitbringe, so dafür um so mehr angefangenes und entworfenes.
Hier ist mir nach einer langen Zeit zuerst die N. Fr. Presse wieder in die Hände gekommen. Das strömt eine kleinliche, ordinäre, herabgekommene Atmosphäre |aus, in welcher man niemals wirklich zu leben trachten muss.
Warum schreibt ein anständiger Mensch wie Goldmann 6 Spalten voll mit Nichts, dieses Nichts in dem unbeschreiblich widerwärtigen witzelnden jüdischen Ton, der nirgends auf der Welt existiert als im Feuilleton deutscher u. oesterr. Zeitungen?
|Ungefähr den 18ten werde ich in Wien sein und freue mich sehr auf Sie und Richard, auf den Frühling in Niederösterreich und aufs Radfahren.
Von Herzen Ihr Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge